Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich
Die Vertragsbeziehungen zwischen der SKOLAMED GmbH und dem jeweiligen Kunden richten sich ausschließlich nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der SKOLAMED GmbH. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung von SKOLAMED und haben dann Vorrang vor den AGB. Der Kunde erkennt mit der schriftlichen Auftragserteilung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen an, wenn nicht ausdrücklich widersprochen wird.



2. Leistungen
Verträge, Anmeldungen, Stornierungen und sonstige Änderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Erklärungen, Bestätigungen oder Zusagen von Mitarbeitern bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform oder der schriftlichen Bestätigung durch SKOLAMED. Mündliche Absprachen haben keine Rechtswirksamkeit.

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich ausschließlich aus dem Angebot inklusive etwaiger schriftlicher Auftragsbestätigungen. Soweit Fristen für die Auftragsdurchführung bestimmt wurden, sind diese nur dann verbindlich, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.



3. Anmeldung
Die schriftliche Anmeldung mit Angaben über den Kunden - und im Seminarbereich auch mit Angaben über die Firma - erfolgt durch Übermittlung des ausgefüllten Anmeldeformulars und stellt die Abgabe eines Angebots dar. Nach Eingang der Anmeldung erhält der Kunde eine Anmeldebestätigung, soweit das Seminar nicht ausgebucht ist. Mit dieser wird der Vertrag mit SKOLAMED wirksam.

Nimmt SKOLAMED den Auftrag nicht innerhalb von 10 Tagen an, so ist der Kunde vor Zugang der Annahmeerklärung zum Widerruf berechtigt.



4. Teilnahmegebühren
Die Teilnahmegebühren werden mit Rechnungsstellung fällig und sind auf das in der Rechnung genannte Konto zu überweisen. Die Preise sind Euro-Preise, wenn nicht anders angegeben und verstehen sich ohne die gesetzliche Umsatzsteuer. Es gilt die gesetzliche Umsatzsteuer zum Zeitpunkt der Leistungserbringung.



5. Stornierungen

a) SKOLAMED-Gesundheitsmaßnahmen; SKOLAMED-Seminare, Veranstaltung Health on Top, Veranstaltungen der Petersberger Akademie
Schriftliche Stornierungen oder Umbuchungen können per Fax oder Post (Briefpost oder Email) bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenlos vorgenommen werden. Es gilt das Datum des Poststempels bzw. das Sendedatum der Email. Nach diesem Zeitpunkt und bis zu zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn wird 50 % der Teilnahmegebühr, danach die Gesamtgebühr erhoben. Dem Vertragspartner bleibt vorbehalten, nachzuweisen, dass SKOLAMED kein Schaden oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Keinerlei Kosten entstehen, wenn ein Ersatzteilnehmer angemeldet wird. Individuelle Stornovereinbarungen haben Vorrang.

b) SKOLAMED Gesundheits-Check-ups
Schriftliche Stornierungen oder Umbuchungen können per Fax oder Post (Briefpost oder Email) bis sieben Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos vorgenommen werden. Es gilt das Datum des Poststempels bzw. das Sendedatum der Email. Nach diesem Zeitpunkt wird die Gesamtgebühr erhoben. Dem Vertragspartner bleibt vorbehalten, nachzuweisen, dass SKOLAMED kein Schaden oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Keinerlei Kosten entstehen, wenn ein Ersatzteilnehmer angemeldet wird. Individuelle Stornovereinbarungen haben Vorrang.



6. Änderungen
In Ausnahmefällen kann es zu einer Änderung beim Inhalt und Ablauf sowie dem Einsatz von Dozenten gegenüber der Ausschreibung kommen. Der Gesamtcharakter der Veranstaltung bleibt gewahrt. Die SKOLAMED GmbH ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen. Ein solcher liegt insbesondere bei Erkrankungen des Dozenten oder einer zu geringen Teilnehmerzahl vor. Dem Kunden bleibt vorbehalten, bei Wechsel des Dozenten die Veranstaltung gebührenfrei abzusagen, sofern der Ersatzdozent nicht die gleichen Anbieterqualifikationen aufweist wie der ursprünglich vorgesehene Dozent.

Dabei bestehen beim Kunden neben dem Anspruch auf Rückzahlung bereits gezahlter Gebühren keine weiteren Ansprüche.



7. Haftung und Gewährleistung
Die SKOLAMED GmbH erbringt ihre Leistungen unter Zugrundelegung der branchenüblichen Sorgfalt. Sie haftet für die Fehlerhaftigkeit ihrer Leistungen durch die kostenlose fehlerfreie Wiederholung der entsprechenden Leistungseinheit. Der Anspruch auf Beseitigung von Mängeln muss von dem Kunden unverzüglich schriftlich geltend gemacht werden. Für Schadensersatzansprüche haftet die SKOLAMED GmbH nur im Falle vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung vertraglicher oder außervertraglicher Pflichten. Die Haftung umfasst, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, nicht solche Schäden, die bei dem konkreten Auftrag typischerweise nicht erwartet oder vorhergesehen werden konnten.



8. Urheberrecht
Die SKOLAMED GmbH behält an den erbrachten Leistungen - sofern diese dazu geeignet sind - das Urheberrecht. Der Kunde darf im Rahmen des Auftrages erstellte Unterlagen nur für den Zweck verwenden, für den diese vereinbarungsgemäß bestimmt sind. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen der schriftlichen Genehmigung durch die SKOLAMED GmbH.



9. Verschwiegenheit / Vertraulichkeit
Die SKOLAMED GmbH verpflichtet sich, alle Ergebnisse, die in Zusammenhang mit einem Auftrag erarbeitet werden, dem Kunden zur Verfügung zu stellen und alle erhaltenen oder gewonnenen Informationen und Unterlagen streng vertraulich zu behandeln, es sei denn, dass sie der Auftraggeber schriftlich von dieser Verpflichtung entbindet. Die Verschwiegenheitspflicht besteht über das Vertragsverhältnis hinaus fort und gilt auch für Dritte, die als Unterauftragnehmer der SKOLAMED GmbH im Rahmen des Auftrages tätig werden. Die Verschwiegenheitspflicht besteht nicht, soweit die Offenlegung zur Wahrnehmung berechtigter Interessen der SKOLAMED GmbH erforderlich ist.



10. Datenspeicherung
Durch die Anmeldung erklärt sich der Kunde mit der Be- und Verarbeitung der von ihm angegebenen Daten für SKOLAMED-Belange einverstanden. Ansonsten gilt die auch unter www.skolamed.de publizierte Datenschutzerklärung.



11. Verjährung
Sämtliche Ansprüche gegen die SKOLAMED GmbH verjähren ein Jahr nach Erbringung der Leistung, soweit nicht das Gesetz kürzere Verjährungsfristen vorsieht. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verwenders oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht, bleibt unberührt. Das gleiche gilt für die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verwenders oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verwenders beruht.



12. Rechtswahl und Gerichtsstand
Auf die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Von dieser Rechtswahl ausgenommen sind die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Landes, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Anwendung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen. - Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Anbieter ist der Sitz des Anbieters, sofern es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt.



13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht. Die Parteien verpflichten sich unwirksame oder nichtige Bestimmungen durch neue Bestimmungen zu ersetzen, die dem in den unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen enthaltenen wirtschaftlichen Regelungsgehalt in rechtlich zulässiger Weise gerecht werden.

Entsprechendes gilt, wenn sich in dem Vertrag eine Lücke herausstellen sollte. Zur Ausfüllung der Lücke verpflichten sich die Parteien auf die Etablierung angemessener Regelungen in diesem Vertrag hinzuwirken, die dem am nächsten kommen, was die Vertragsschließenden nach dem Sinn und Zweck des Vertrages bestimmt hätten, wenn der Punkt von ihnen bedacht worden wäre.